Heavy Rain (ungeschnitten)
- Sony
Heavy Rain erzählt auf innovative Art die Geschichte von vier Personen, die aus unterschiedlichen Motivationen heraus einer Mordserie an der Ostküste der USA nachgehen. Während die Öffentlichkeit vor Entsetzen gelähmt ist, ermitteln die vier in einer verängstigten und von Fassungslosigkeit und Verdächtigungen geprägten Umwelt - und Du triffst ihre Entscheidungen und trägst deren Konsequenzen in diesem dunklen und packenden Thriller in der Machart eines Film Noir. Der französische Entwickler Quantic Dream ("Fahrenheit") bringt knifflige Detektivarbeit, eine Talfahrt durch die Höhen und Tiefen der menschlichen Psyche und dramatische Action in einem Spiel zusammen. Heavy Rain ist eine packende Reise durch das, was ein Mensch bereit ist für jemanden zu tun, den er liebt...
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Packende Third Person-Kämpfe
- Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung
- Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen
- Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten
Pressestimmen
- "Filmreife Leistung." "Großes Kino" (Computer Bild Spiele 11/2009)
- "Auch abseits der kinoreifen Kameraeinstellungen und atmosphärischen Lichteffekte hat sich das Team von Quantic Dream Gedanken über die Präsentation und die Einbindung des Spielers gemacht." (Gamepro 07/2009)
- "Was uns neben der großen Handlungsfreiheit am meisten fasziniert hat, ist die beeindruckende Inszenierung, die die meisten Games in den Schatten stellt und sich mit Hollywood-Produktionen messen kann." (Games Aktuell 10/2009)
- "Der PS3-exklusive Psychothriller zieht dem Videospiel die Kinderschuhe aus." "Heavy Rain hat das Zeug zum interaktiven Meilenstein." (M!Games 02/2010)
- "Ein interaktiver Thriller mit besonders viel Entscheidungsfreiraum und vier völlig verschiedenen Charakteren - das soll Heavy Rain von Quantic Dream auszeichnen. Das PS3-exklusive Abenteuer, das für das nächste Jahr vorgesehen ist, schreit regelrecht nach einem mehrmaligen Durchspielen (...)" (http://www.demonews.de)
- "Auf der Games Convention überzeugte „Heavy Rain“ mit packender Atmosphäre und beeindruckender Grafik." (http://www.computerbild.de)
- "Es erzählt eine Geschichte von Angst, Liebe und Konflikten. Es treibt einem Tränen in die Augen - das gab es bisher noch nie." (http://www.welt.de)
List Price: EUR 40,95 Price: EUR 39,97
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Talfahrt in menschliche Abgründe,
Eines gleich vorweg:
Wer mit Fahrenheit – dem inoffiziellen Vorgänger – nichts anfangen konnte, kann diese Zeilen gleich überspringen. Wer Shenmue 1 oder 2 nicht sonderlich mochte, auch. Für Freunde von Fahrenheit ist dieser Titel, der den Vorgänger in vielen Punkten noch übertrifft, ein Pflichtkauf.
Ein rätselhafter Killer, der Origami-Killer, lehrt die Stadt das Fürchten. Die Polizei tappt im Dunkel. Es fehlen konkrete Hinweise und wieder ist ein weiteres Opfer verschwunden. Spannungsgeladen, nervenzerfetzend und zeitgetrieben begeben sich vier Personen, die zueinander in keinem Verhältnis stehen, auf die Suche nach dem Opfer. Hierbei werden sie mit ihren eigenen inneren konkurrierenden psychischen Instanzen konfrontiert durch die Frage: Wieviel würden sie geben, um jemanden, den sie lieben, zu retten?
Sie spielen alle vier Hauptrollen in diesem Psychothriller, der so viele verschiedene Facetten in sich trägt und einen Gefühlsbogen spannt, der seines gleichen sucht. Anleihen zu beispielsweise Schweigen der Lämmer, CSI, Sieben und natürlich Saw sind unverkennbar. Und wie bereits 2005 bei Fahrenheit die Konfrontation mit den psychischen Instanzen des abwägenden Ich`s (Persönlichkeit), Über-Ich (Gewissen) und dem Es (Summe aller Triebe) und dessen verzweifelter Kampf im Zuge der Angstbewältigung im Vordergrund stehen, durchleben alle vier Personen ihren individuellen Psychotrip. Auch bei Heavy Rain wird die einzigartige Atmosphäre durch meisterhafte, filmreife Kamerawinkel und Parallelbilder in Szene gesetzt. Allerdings fehlen jetzt eine Lebensenergieanzeige. Entweder wird diese direkt an der Person durch Mimik und Gestik ablesbar oder der Bildschirmrand verfärbt sich rot, wenn man beispielsweise durch einen scherbengepflasterten Schacht kriecht.
Pluspunkte:
- 10-15 Stunden Psycho-Horror-Thriller-Krimi vom Feinsten für das erste Durchspielen
- höchster Wiederspielwert
- toller Spannungsaufbau, es beginnt idyllisch und durch alltägliche fürsorgliche Aufgaben wird eine enge Bindung zu den Personen aufgebaut (mit den Kindern spielen, Einkauftüten tragen, etc.)
- Aktion-Reaktions-Prinzip: laut Entwickler hat jede Aktion (auch die nicht ausgeführte)seine unmittelbaren Konsequenzen
- die Entscheidungen beeinlussen die Entwicklung des Ausganges – in welchem Maß, kann ich erst nach dem zweiten durchspielen genau sagen, aber genau das erhöht den Wiederspielwert enorm, da man wissen will, was wäre passiert, wenn ich diese Person gerettet hätte oder jener anders begegnet wäre
- insgesammt ist die Grafik sehr gut gelungen. Optische Highlights wie ein Friedhof, ein Einkaufsladen und eine mystisch eingerichtete Wohnung laden zum Staunen ein, hingegen vielerorts die Texturen mehr Abwechslung vertragen hätten können…aber beispielsweise sieht ein Polizeirevier halt steril aus
- die Gesichtstexturen sind sehr glaubhaft und meist wirkt die Ausstrahlung der Personen den Umständen entsprechend gelungen (nachdenkliche Stirnfalten, zornige Lippen, gutmütige, treue, traurige Augen in fein modellierten Gesichtern)
- völlig unverkrampft gehen die französischen Entwickler mit Themen wie beispielsweise Erotik (gerade in Videospielen immer noch ein Dorn im Auge der Gesetzeshüter), Tod, Depressionen und Zwangsneurosen um
- diesbezüglich trägt die meist sehr gut gelungene Sprachausgabe der vielen Personen im Zuge der oscarreifen Inzenierung sehr bei
- die musikalische Untermalung ist situativ sehr gelungen (ruhige, melancholische Klaviermusik unterstreicht Frustmomente ebenso wie aufpeitschende Orchester-Schnellrythmen in Stresssituationen)
- die Steuerung ist (um es postiv zu formulieren) äußerst mutig und wiederum auch situativ gelungen, denn anstrendende Handlungen sind tatsächlich mit anstrengender Fingerakrobatik (z.T. 3-4 Tasten auf einmal gedrückt halten) verbunden…ein im Arm eingeschlafenes Baby bleibt auch nur schlafend, wenn ihr es ganz behutsam mit dem Stick in den Kinderwagen legt, ansonsten wacht es wieder auf, schreit und ihr müsst die Prozedur des Wiegens wiederholen, ehe ihr erneut versucht, es ganz sachte einzubetten
- in diesem Spiel stehen eindeutig unverzerrte und ungeschönte Alltäglichkeiten im Vordergrund, die einzelnd gesehen zwar langweilig wirken, aber in der Summe der Glaubwürdigkeit des Gesamtwerks einen unblaublichen Gefühlsbonus ausstrahlen…kein scheinheiliges, gelecktes amerikanisches Hochglanzkino, stattdessen eine bedrückte, melancholische, schizophrene, aber meist WAHRE, ECHTE und glaubhafte Gefühlswelt, die die vielen Seelenkerne der Protagonisten unvergleichbar in Szene setzt
- geschickte und kluge Verquickung der Storyelemente…
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| Kommentar als LinkEin unvergessliches Abenteuer auf der PS3,
Videospiele werden immer teurer und komplexer. Dies kommt den Zockern zugute, denn mit höheren Geldern steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Endprodukt ausgereift und technisch absolut beeindruckend ist. Weiterhin versucht man mit einem Spiel eine große Zielgruppe zu erreichen, damit das Produkt verkaufstechnisch ein voller Erfolg ist. Was ist jedoch, wenn die Entwickler sich bewusst von einem Trend entfernen und ein völlig neuartiges Spielgefühl erzeugen wollen? Das Risiko ist hoch, dass das Spiel ein Verkaufsflop wird und das Entwicklerstudio vielleicht Pleite geht. Quantic Dream hat sich nach Fahrenheit (PS2) erneut für dieses Risiko entschieden und mit Heavy Rain ein Spiel entwickelt, welches mit viel Mut zu Innovationen den Spieler überraschen möchte auch auf die Gefahr hin, ihn zu verwirren. Was Heavy Rain so einzigartig macht, zeigt die folgende Rezension.
In einer Stadt an der Ostküste der USA verschwinden seit Jahren im Herbst Kinder. Diese werden 3 bis 5 Tage später ertrunken in Regenwasser aufgefunden mit stets demgleichen Ritual. Eine Orchidee auf der Brust und eine Origami-Figur in der Hand. Die Polizei tappt im Dunkeln, es gibt keine Beweise auf die Identität oder das Motiv des sogenannten Origami-Killers. Der Spieler übernimmt abwechselnd die Rollen von vier Hauptfiguren. Ethan Mars ist beruflich erfolgreich, führt ein schönes Leben mit Frau und Kindern in einem noblen Architektenhaus. Sein Leben verläuft hervorragend, bis es zu einem tragischen Familienunglück kommt. Zwei Jahre später kommt es zu einem erneuten Familiendrama, wo sein Sohn wahrscheinlich vom Origami-Killer entführt wurde. In der Rolle von Ethan Mars liegt es nun am Spieler seinen Sohn zu retten. Weiterhin gibt einen Privatdetektiv, der auf eigene Faust Erkundungen anstellt und versucht den Origami-Killer zu schnappen. Die dritte spielbare Person ist ein drogenabhängiger FBI-Agent. Er unterstützt die Ermittlungen der örtlichen Polizei und hat Zugriff auf verschiedene Hightech-Untersuchungsgeräte. Die vierte Person ist eine junge Reporterin, deren Motiv bis fast zum Schluss des Spiels geheim ist.
Beeindruckend in Heavy Rain ist die Entscheidungsfreiheit, mit der es der Spieler zu tun bekommt. Jede Aktion hat Einfluss auf den weiteren Fortlauf der Geschichte. Mal ändert sich nur ein Dialog oder mal ist ein Kapitel früher oder später zuende. Im schlimmsten Fall sterben sogar eine oder mehrere Personen im gesamten Spieldurchgang. Und selbst dann läuft das Spiel weiter und endet nicht mit einem “Game over” – Bildschirm! Zwar ist es teilweise doch vorgeschrieben, wann welche Personen sterben können, obwohl diese Person sich gerade in einer sehr gefährlichen Situation befindet, diese sich jedoch dann auomatisch befreit. Allerdings merkt man dies im 1. Durchgang nicht und ist somit doch angetrieben zu wissen, wann eine Person sterben kann. Jede Person kann mal mehr, mal weniger Risiko bei der Suche nach dem verschwundenen Kind eingehen. Daraus ergibt sich eine enormer Wiederspielwert, denn das Spiel enthält 18 verschiedene Enden und kann in fast allen Kapiteln verändert werden. Grundsätzlich bewegt man seine Figur mit dem linken Analogstick, mit R2 geht man langsam oder schnell. Der rechte Analogstick ist wohl die wichtigste Eingabemethode. Mit ihm führt man die Bewegungen auf dem Bildschirm nach, so wie sie eingeblendet werden. Diese Aktionen sind Abhängig von der jeweiligen Situation. Ansonsten kann man noch zwischen zwei Kameraperspektiven wählen. In Kampfpassagen, welche aus Quick-Time-Events bestehen, kommt es auch vor, dass die Sixaxis-Funktion eingesetzt werden muss. Anders als in Quick-Time-Events von anderen Spielen, gibt es kein Sieg oder Niederlage, sondern das Spielgeschehen läuft immer weiter und nimmt deshalb einen anderen Lauf. Es ist auch nicht immer verheerend, wenn man mal eine Eingabe verpasst. Im Gegensatz zu Fahrenheit muss man das QTE nicht erneut herangehen, was den Frustrationspegel sehr weit unten hält. Durch Drücken der L2-Taste ist es zudem jederzeit möglich die Gedanken der Person zu erfahren, was nützlich ist, denn dadurch weiß man immer, was als nächstes zu tun ist. Auch hilft diese Funktion ungemein, um sich mit dem Charakter zu identifizieren, denn so erfährt man mehr über die Gefühlslage des jeweiligen Charakters.
Die Grafik leidet gelegentlich unter Tearing, überzeugt allerdings mit detaillierten Umgebungen und größtenteils scharfen Texturen, sowie den wohl beeindruckendsten menschlichen Personen, die ein Videospiel bisher geboten hat. Jede Figur wurde durch Schauspieler und Motion Capturing Aufnahmen nachgebildet. Das Ergebnis sind äußerst reale Animationen, Mimiken und Gestiken, die auf der PS3 bislang in keinem…
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| Kommentar als LinkUnglaublich,
Das Spiel wurde schon in Sachen pro und contra weitestgehend erklärt.
Was ich jedoch noch anmerken möchte, ist das unglaublich fesselnde Gefühl,
welches das Spiel aufbaut.
Es ist das erste Spiel was ich tatsächlich mit einem Freund in einem durchgespielt habe.
Obwohl wir eigentl. nur kurz antesten wollten, war es uns nicht möglich den Kontroller zur Seite zu legen.
Nach 9 Stunden am Stück und dem Sonnenaufgang im Nacken, kamen wir aus dem Staunen über dieses absolut gelunge Spiel
nicht mehr raus.
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